Gemeinsam Ideen entwickeln und umsetzen

Fünf Vertreterinnen und Vertreter, die für das Netzwerk Bildung im Einsatz sind: Wolfgang Lücke, Heike Siebert, Ina Eversmann, Sabine Stöhr und Michael Prior (von links). (Foto: Netzwerk Bildung/Marie-Luise Braun)

Osnabrück, 2. Juni 2016

Es sei ihm ein ganz persönliches Anliegen, das „Netzwerk Bildung – Stiftungen für die Region Osnabrück“ zu unterstützen, sagt Wolfgang Lücke, der Präsident der Universität Osnabrück. Immerhin sei die Ausbildung von Lehrern ein zentraler Fachbereich der Universität, und: „Die Möglichkeit, neue Ideen einzubringen, sie mit anderen aus dem Netzwerk zu diskutieren und daraus auch Forschungsfragen abzuleiten, ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil für eine Hochschule“. Deshalb freue er sich sehr, mit der Universitätsstiftung dem Netzwerk beigetreten zu sein. Damit sind nun fünf weitere Stiftungen beim Netzwerk Bildung dabei: Neben der Universitätsstiftung sind das die Stiftung für angewandte Wissenschaften der Hochschule Osnabrück, die Ursachenstiftung, die Bürgerstiftung Osnabrück und die Stiftung der Sparkasse Osnabrück.

Insgesamt setzen sich nun 15 Stiftungen dafür ein, in Stadt und Landkreis Osnabrück den Bildungssektor weiterzuentwickeln und das zivilgesellschaftliche Engagement zu stärken, wie Michael Prior als Sprecher des Netzwerks Bildung darlegt: „Wir betreiben ein Bildungsmanagement, das Bildung in all ihren Facetten beleuchtet“, sagt Prior, zugleich Geschäftsführer der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung. Dabei sei nicht das Budget der Stiftungen im Netzwerk entscheidend, sondern dass sie verschiedene Aspekte des Themas abdeckten. Die Bohnenkamp-Stiftung hatte das Netzwerk Bildung im Jahr 2011 gemeinsam mit der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, der Bildungsstiftung im Nordkreis sowie die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück gegründet. Seither setzt sich das Netzwerk Bildung dafür ein, die Zukunftschancen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verbessern.

„Durch die Zusammenarbeit ergänzen wir uns. Auch weil jeder seinen eigenen Blick auf Themen hat, aber jeder auch seine eigenen Scheuklappen“, sagt Sabine Stöhr von der VME-Stiftung Osnabrück-Emsland, aus der Erfahrung von fünf Jahren Zusammenarbeit. Heike Siebert von der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte ergänzt: „Man kann von dieser Zusammenarbeit nur profitieren.“ Von der Umsetzung der Ideen spricht Ina Eversmann, Bildungsstiftung im Nordkreis: „Es bleibt nach den Diskussionen nicht bei der Theorie. Wir setzen um.“ 2013 vergrößerte sich das Netzwerk zum ersten Mal: Damals trat die Caritas Gemeinschaftsstiftung Osnabrück ebenso bei, wie die Diakoniestiftung im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück, die Schulstiftung im Bistum Osnabrück, die Andrea Kuhl-Stiftung und die HuB-Begabten-Stiftung des Osnabrücker Handwerks. Das Netzwerk Bildung bleibt mit seiner Arbeit nicht auf die Region Osnabrück konzentriert. Es ist auf Bundesebene integriert in das Netzwerk Stiftungen und Bildung des Bundesverbandes deutscher Stiftungen.

Aktuell konzentriert sich das Netzwerk auf Auszeichnungen für Schulen und andere Bildungseinrichtungen. So schreibt es derzeit eine Auszeichnung für Projekte aus, die sich in besonderer Weise dem Umgang mit Vielfalt hinsichtlich Inklusion und Integration stellen. Einige Konzepte wurden bereits eingereicht. Bewerbungen sind noch bis zum 22. Juni möglich.

Medienkontakt: Dr. Marie-Luise Braun, Tel. 0541. 68 53 336, presse@netzwerk-bildung-os.de